Was muss der Fotoservice der Zukunft leisten?

Im Auftrag von Ifolor

Heute vermischen sich digitale und analoge Medien überall. Das verändert auch unseren Umgang damit: Wo früher jedes kostspielige Bild auf dem Analogfilm behutsam geplant wurde, ist der Finger auf dem Smartphone-Abzug weniger zögerlich. Nicht nur die Masse an Bildmaterial hat sich vergrössert, auch die Geschwindigkeit und Offenheit, mit der Erinnerungen geteilt werden, hat zugenommen. Das Qualitätsbewusstsein bleibt dabei dasselbe, wie uns sorgfältig kuratierte Instagram-Profile zeigen.
Ifolor, einer der europaweit führenden Anbietern von Fotodienstleistungen – wie z.B. personalisierte Fotobücher – hat diesen Wandel erkannt und möchte sich nun an den Bedürfnissen kommender Generationen ausrichten.
Zusammen mit Zühlke und ifolor zeichneten wir Potentiale auf, den Service neu aufzugleisen, um sich auch künftig als besten Fotoservice der Welt zu positioniere

Analyse / Research

Ifolor bedient ein sehr breites Kundenfeld mit verschiedensten Produkten. Wir konzentrierten uns bei unserem Research darauf, wie Digital Natives mit Bildmaterial umgehen und was deren Ansprüche an digitale Dienstleister sind. Wie speichern wir unsere Erinnerungen ab? Wie gehen wir mit Bildmaterial um? Möchte man in Zukunft Bilder noch analog, sprich in einem Fotobuch ansehen? Dazu führten wir Gespräche mit Kunden und verglichen die Ansprüche mit dem heutigen Angebot von ifolor.

Challenge / Needs

Der Umgang mit Bildern hat sich mit der internetaffinen, jungen Generationen verändert und die Ansprüche an einen Foto-Dienstleister ebenso. Fotoprodukte sind sehr persönlich und werden bewusst gestaltet, trotzdem soll es schnell gehen. Von zeitgenössischen Dienstleistern aus dem Silicon Valley sind wir uns nahtlose Angebote gewohnt und stellen diesen Anspruch auch an lokale Anbieter, wie hier ifolor.

Methoden

Unvoreingenommen und unabhängig davon, wie ifolor heute dasteht, haben wir uns mögliche Szenarien ausgemalt. Die Offenheit, mit der wir diesen Auftrag anpacken durften, hat uns beflügelt, bei der Konzipierung von einzelnen Service-Abschnitten kompromisslos und mutig vorzugehen. Mit User-Journeys, Wireframes und Prototypen entwickelten wir aber auch greifbare Ideen.

Resultat

Unter Einbezug von neuen Technologien wie selbstständig lernenden Systemen, assistierter Nutzerführung mit AI-Ansätzen oder Augmented Reality, zeigten wir, wie Foto-Services auf die Bedürfnisse von jüngeren Kunden eingehen können.
Wir entwickelten verschiedene Konzepte und Prototypen für die Editor–Software. Nahtlose Übergänge zwischen Produktauswahl auf der Website und Bearbeitung der personalisierten Produkte waren dabei besonders wichtig.